Vorstandsmitglied des DBIB Ausbildungsbetrieb des Jahres 2019 in den Grünen Berufen der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz

 

Ausbildungsbetrieb des Jahres
v.l.n.r.: Kammerpräsident Ökonomierat Norbert Schindler, Tanja Huber, Landjugend RheinhessenPfalz, Staatssekretärin Daniela Schmitt, Ausbildungsbetrieb des Jahres 2. Platz, Imkerei Bunsen, Fabius Degenhardt und Dr. Jan-Dirk Bunsen, Benjamin Purpus und Clarissa Peitz, Landjugend Rheinland-Nassau © LWK RLP

Aus der Pressemitteilung der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz:

Imkerei Bunsen aus Heiligenmoschel

Seit 1984 ist Jan-Dirk Bunsen mit seiner nach Bioland-Richtlinien geführten Imkerei selbständig. Die Imkerei ist sein Leben. Daher bildet er aus, um sein Wissen weiter zu geben. Für ihn bedeutet Ausbildung, dass seine Auszubildenden Freude an der Arbeit haben und fachliche Kompetenzen erlangen. Dazu gehören auch die Vermittlung von betriebswirtschaftlichem Wissen und Abläufen. Preiskalkulation und Jahresabschluss sind keine Geheimnisse. Für den Ausbilder ist das Wichtigste, den Auszubildenden Empathie und Geduld entgegen zu bringen. Diesen Aspekt wertschätzen die Auszubildenden sehr. Arbeitsvorgänge werden vorher gründlich erklärt und gezeigt, damit sie selbständig an den Bienenständen arbeiten können. Auch Arbeitsabläufe sollen selber von den Auszubildenden organisiert werden. Sollten aber doch mal Fehler gemacht werden, bleibt der Chef ruhig. Wichtig für Jan-Dirk Bunsen ist, dass nicht nur die Azubis ihre Fehler eingestehen, sondern auch der Chef selber. Seine Auszubildenden beschreiben ihren Ausbilder als, Zitat, „gerechten und lieben Menschen“.

Jan-Dirk Bunsen zu dieser Auszeichnung:

Eine solide Ausbildung ist ein unverzichtbares Fundament, um erfolgreich als Erwerbsimker zu arbeiten. Man kann zwar viele Fertigkeiten und Erfahrungen über den Weg „learnig by doing“ erlernen. Das ist jedoch ein langer Weg mit vielen Enttäuschungen der viel Lehrgeld erfordert. Rationelles Arbeiten lernt man nur dort, wo in knapper Zeit viele Völker und große Erntemengen bewältigt werden müssen. Auch Fehlinvestitionen in falsche und überflüssige Technik lassen sich vermeiden, wenn man verschiedene Betriebe von Innen heraus kennengelernt hat.

Nicht immer paßt es in den Lebenslauf, sich für 2-3 Jahre in einer Ausbildung zu verpflichten. Mehrmonatige Praktika in einer guten Profi-Imkerei können hier auch die Lücken füllen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.